5 ½ Fragen an Cornelia Weileder

Cornelia Weileder ist ganz neu mit ihrem Büro zu uns in den Arbeits(t)raum Untergiesing gezogen. Ihre Leidenschaft sind gute Texte und Kommunikation. Was sie sonst noch zu erzählen hat und was es mit ihren Erfahrungen mit „Schwarztaxis“ auf sich hat, erfährst Du in den folgenden 5 ½ Fragen.

Dann viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tust Du und wie lange gibt es Dein Unternehmen schon?

Mein Unternehmen „jgi – just good information“ ist noch mitten im Gründungsjahr. 🙂

2. Wie bist Du zu Deiner jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Deiner ursprünglichen Ausbildung?

Meine Liebe zu Text und die Umwälzungen der Buchbranche haben mich zu „jgi – just good information“ gebracht. Erst habe ich studiert (Germanistik / Buchwissenschaft), dann war ich in einer Social Media Agentur angestellt und dann in einer Text-Agentur. Dort habe ich bereits das komplette Projektmanagement und die Qualitätssicherung übernommen. Auslöser für den Schritt in die Selbstständigkeit ist immer noch die Faszination für gute Texte und die Kommuniktation.

Mittlerweile habe ich mich auf die interne Unternehmenskommunikation spezialisiert und erstelle mit Leidenschaft Corporate Language Manuals. Ein Feld, dass so noch nicht wirklich bedient wird. Entspricht mein Tätigkeitsfeld also meiner ursprünglichen Ausbildung? … hm … inhaltlich ja. Formell gesehen wäre ich wohl eher im Verlagswesen gelandet. 😀

3. Würdest Du die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Du nochmal vor der Wahl stündest?

Ziemlich sicher. Für Text und Sprache habe ich ein Faible.

4. Was inspiriert Dich im Job am meisten?

Die Vielfalt zu kommunizieren und die Unterschiede in der Wahrnehmung. Kein Kunde ist gleich, jede Corporate Language hat ihre eigenen Besonderheiten und es ist notwendig, sich immer wieder neu in eine Marke hineinzuversetzen. Die Menge an interessanten Persönlichkeiten, die man im Job kennenlernt, ist ebenfalls sehr inspirierend.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Du bisher getan hast?

Letztes Jahr bin ich nach Kasachstan gereist. Nicht alleine – das würde ich auch nicht empfehlen – sondern in einer Gruppe von 5 Leuten. Es ist ein riesiges und sehr spannendes Land. Ich habe mich „nur“ im Süd-Osten aufgehalten und die Fahrstrecken waren irrsinnig weit. Almaty war der Ankunftsflughafen, es wird nur russisch oder kasachisch gesprochen und mein erstes Wort, das ich kyrillisch lesen konnte war: Passkontrolle.

Im Hintergrund von Almaty befindet sich das 5.000 m hohe TienShan Gebirge, vor dem man sich sehr klein fühlt und ein natürlicher gesunder Respekt aufsteigt.

Die Verhältnisse dort sind mit unseren nicht zu vergleichen. Die Straßen sind weitestgehend marode und es gibt nur eine gut ausgebaute Strecke, die Autobahn nach Norden. Auf den TÜV kann man lange warten und hofft das Beste, wobei der Verkehr meist über „Schwarztaxis“ läuft. Man stellt sich einfach an den Straßenrand und wartet, ob man gegen etwas Bezahlung mitgenommen wird. Sehr beeindruckend waren die Naturschutzparks. Einer der 5 großen Canyons der Welt befindet sich dort. Von einem Moment auf den anderen war man landschaftlich gesehen in Nevada und nicht in Kasachstan. Auch die Wüste mit den Pferden und der Weite war großartig.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Dein Tipp für die Mittagspause?

Sprecht euch beim Kochen zur Mittagspause ab, dann gibt es immer was anderes. 🙂

www.weileder-jgi.com