5 ½ Fragen an Anna Milaknis

Nachdem ich das Netzwerken liebe und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Anna Milaknis, die heute Rede und Antwort steht (danke an Sabrina Lorenz für die Empfehlung).

Auf Annas Website steht ganz oben ein Zitat von Mark Twain: „If it’s your job to eat a frog, it’s best to do it first thing in the morning. And If it’s your job to eat two frogs, it’s best to eat the biggest one first.“ Was das mit ihrer Tätigkeit zu tun hat? Erzählt sie in den folgenden 5 ½ Fragen.

Viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tust Du und wie lange gibt es Dein Unternehmen schon?

Die Frog List gibt es seit ca. 1,5 Jahren und Design Thinking Beratung mache ich seit 2014.

2. Wie bist Du zu Deiner jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Deiner ursprünglichen Ausbildung?

Meine aktuelle Tätigkeit ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Einmal mache ich Design Thinking Beratung und zusätzlich baue ich die Frog List als Online Business auf.

Auf Design Thinking bin ich gekommen, weil ich am Hasso Plattner Institut an der school of design thinking die Ausbildung gemacht habe. Danach habe ich direkt mit zwei Kollegen, die auch in meinem Team waren, die Beratung openmjnd in Berlin gegründet.

Nach der Zeit als Beraterin habe ich mich danach gesehnt Design Thinking selbst anzuwenden und nicht nur darüber zu reden. So ist die Frog List entstanden.

Bei der Frog List war es so, dass ich alleine im Home Office gearbeitet habe und mir jemanden gewünscht habe, der mich wie ein Bürokollege motiviert und unterstützt. So bin ich auf die Idee gekommen drei Mal am Tag meiner Schwester zu erzählen, was ich heute noch an Aufgaben vor mir habe und ob ich es geschafft habe oder nicht. Das war der erste Prototyp, der sofort super funktionierte. Später habe ich fremde Menschen zu sogenannten „Work Buddys“ verbunden, die täglich miteinander telefonierten und sich gegenseitig supporten.

3. Würdest Du die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Du nochmal vor der Wahl stündest?

Ja.

4. Was inspiriert Dich im Job am meisten?

Als Design Thinkerin inspiriert mich: Unternehmen zu zeigen, wie das Arbeiten der Zukunft funktioniert. Wie sie Produkte und Erlebnisse für ihre Kunden schaffen, die wirklich gut sind für Menschen und nicht einfach nur ein Produkt auf die Nase binden. Ich glaube, dass deutsche Unternehmen diese Art zu denken dringend brauchen, um nicht in den nächsten 10 Jahren komplett von anderen Ländern wie China oder USA auf dem Weltmarkt überrollt zu werden.

An der Frog List inspiriert mich, dass ich im Gegensatz zu der Beratung ein Produkt „erfinden“ kann und zuschauen kann, wie das Baby groß wird. Mir macht es Spaß Systeme zu entwickeln, die wirklich funktionieren und den Menschen weiterhelfen. In dem Fall der Frog List, dass Selbstständige tatsächlich produktiv und entspannt in ihrem Home Office werden und so die beste Grundlage haben, um ihre tollen Ideen und Leistungen auf den Markt zu bringen.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Du bisher getan hast?

Auf die Welt zu kommen und bis jetzt noch hier zu sein.

Ansonsten ist an mir nicht-gewöhnlich, dass ich noch nie bei einem Fußballspiel im Stadion war, obwohl ich echt einmal Lust darauf hätte!

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Dein Tipp für die Mittagspause?

Ich mache manchmal einen Networking Lunch per Skype. Eine Freundin oder ein Kollege und ich verabreden uns über Skype und essen gemeinsam :-).

Foto: Eva Möller

www.annamilaknis.com

www.froglist.de