5 ½ Fragen an Sabrina Lorenz

Das Café Lotti ist in München eine Top-Adresse, wenn es um leckeres Frühstück, regionale Lebensmittel, großartige Netzwerkevents und vieles mehr geht. Wie man ein solches Vorhaben ohne Berufsausbildung auf die Beine stelle? Erzählt uns Gründerin und Inhaberin Sabrina Lorenz in den folgenden 5 ½ Fragen.

Viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tust Du und wie lange gibt es Dein Unternehmen schon?

Mein Café Lotti gibt es seit dem 1. Dezember 2009, die Caféberatung seit 2012 und meine Beratung als Sabrina Lorenz seit 2011.

2. Wie bist Du zu Deiner jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Deiner ursprünglichen Ausbildung?

Bei mir war es eher andersrum. Erst die Unternehmen, dann die Berufsausbildungen. 🙂

Ich habe Ende des Jahres 2009 gleich nach meinem Abitur im Mai mein Café Lotti in München eröffnet – die Beratungen kamen aus den Erfahrungen im Laufe der Jahre.

Weil ich zu meinen Erfahrungen aber auch das theoretische Wissen wollte und geradezu gierig danach war immer mehr dazuzulernen, habe ich ab 2014 den Betriebswirt HWK und mein Studium  BWL & Unternehmensführung gemacht.

Zum Café Lotti bin ich gekommen, weil ich neben dem Abitur in einem Café bedient habe. Da ich Menschen liebe und möchte, dass sie aus einer Begegnung mit mir „besser“ rausgehen als sie reingekommen sind, wollte ich einen Wohlfühlort in München schaffen, an dem sie gut essen & trinken, eine schöne Zeit allein und mit ihren Liebsten haben oder z.B. durch unsere Events neue Impulse bekommen.

Mit den Beratungen ist es daher ähnlich – ich möchte mein Wissen und Know How an andere weitergeben, damit diese in ihrem Beruf noch glücklicher und daher erfolgreicher werden.

3. Würdest Du die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Du nochmal vor der Wahl stündest?

Ja, das würde ich! Ich liebe alles was sich um die Wirtschaft, Marken, Marketing, Unternehmensführung und auch Menschen als Mitarbeiter, Kunden und Partner dreht.

4. Was inspiriert Dich im Job am meisten?

Dass ich mir Bereiche gesucht habe, die zu mir als Sabrina passen und in denen ich sehr sehr kreativ und abwechslungsreich arbeiten kann. Ich bin Unternehmensführer und kümmere mich da um alle Belange rund um die Unternehmen – ob das Bereiche sind wie die Buchhaltung, dazu die Steuern, Produktentwicklung, Qualitätsverbesserung, Prozessoptimierung, Mitarbeiterführung und auch das Marketing.

In den Beratungen gibt es immer andere Kunden, die in unterschiedlichen Aspekten meine Unterstützung wollen – mir wird daher eigentlich nie langweilig, weil es immer darum geht, strategisch zu denken oder auch Probleme oder Situationen zu lösen.

Was mich an meinem Job aber am meisten inspiriert sind die unterschiedlichen Menschen, auf die ich treffe, ob Gäste, Mitarbeiter, Partner, bei Netzwerkevents oder Treffen. Jeder ist einzigartig und hat eine eigenen Geschichte und auch Berufsgeschichte zu erzählen. Wir können daher so viel von anderen lernen und uns gegenseitig Impulse geben und inspirieren.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Du bisher getan hast?

Ja, dass ich mich vermutlich mit 21 Jahren ohne Berufsausbildung in die Selbstständigkeit gewagt habe.

Auch wenn es nicht immer leicht war, weil man immer wieder vor Herausforderungen gestellt wird und Probleme lösen muss, so waren das doch die erfahrungsreichsten und erfülltesten Jahre meines Lebens, die einfach perfekt zu mir als Mensch Sabrina mit meinen Stärken und auch Schwächen passen.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Dein Tipp für die Mittagspause?

Der Businesslunch im Café Lotti 😉

Alle 2 Monate der 2. Freitag im Monat von 13 – 15 Uhr 🙂

www.cafe-lotti.de

Foto: marek&beier (www.marekbeier.de)