5 ½ Fragen an Birthe Blauth

Nachdem ich das Netzwerken liebe und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Birthe Blauth, die heute Rede und Antwort steht (danke an Richard Peters für die Empfehlung).

Sie ist u.a. promovierte Sinologin, arbeitet heute aber als bildenede Künstlerin – nicht gerade das, was man einen geraden Lebenslauf nennt. Neugierig geworden?

Viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tun Sie und wie lange gibt es Ihr Unternehmen schon?

Ich bin bildende Künstlerin, arbeite sehr konzeptuell mit Video, neuen Medien, Installationen. Damit habe ich im Jahr 2003 begonnen.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

In der Kunst bin ich Quereinsteigerin. Ich habe in Sinologie, Ethnologie und Kunstgeschichte promoviert. Meine Schwerpunkte waren Ikonologie und Religionsethnologie. An die Kunstakademie hatte ich mich nicht gewagt, aus Sorge, mich als Künstlerin nicht finanzieren zu können. Der Drang zur Kunst hat dann gesiegt. Die Inhalte meines Studiums und das wissenschaftliche Denken sind jedoch wichtig für meine künstlerische Arbeit.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Wahrscheinlich würde ich gleich Kunst studieren und mir das andere Wissen parallel dazu aneignen. Das sage ich aber aus meiner heutigen Sicht. Der Wechsel von der Kulturwissenschaft zur Kunst war auf jeden Fall richtig für mich.

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Neue Arbeiten entwickeln und umsetzen. Danach bin ich regelrecht süchtig. Ich habe ständig neue Ideen, viel mehr als ich realisieren kann.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Hm, was ist außergewöhnlich? Ich entscheide mich bei dieser Frage für den für mich wichtigen und viel Mut und Beharrlichkeit erfordernden Quereinstieg in die Kunst.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Ich mache keine Mittagspause. Ich arbeite im Atelier durch und mag keine Ablenkung. Wenn ich Hunger habe, mache ich mir etwas aus den Vorräten im Kühlschrank.

www.bblauth.de