5 ½ Fragen an Richard Peters

Seit ein paar Monaten ist Richard Peters mit seinen Kollegen von der Klein Wolf Peters GmbH Mieter bei Mein Arbeits(t)raum Untergiesing. Dass er sich beruflich mit Sprachen beschäftigt, wusste ich. Als er unsere catálanische Praktikantin kürzlich in fließendem Catalán ansprach, war ich trotzdem verblüfft.

Warum er beim Zorbing nicht aus dem Lachen heraus gekommen ist (und was das überhaupt ist), erfahren wir unter anderem in den folgenden 5 ½ Fragen?

Viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tust Du und wie lange gibt es Dein Unternehmen schon?

Mein Unternehmen gibt es erst seit ein paar Monaten – aber wir kennen uns alle schon mehrere Jahre und sind ein eingespieltes Team.

2. Wie bist Du zu Deiner jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Deiner ursprünglichen Ausbildung?

Nach meinem Sprachstudium in UK war ich zunächst in der internationalen Energiewirtschaft tätig; ich war also einige Jahre mit Kundenbesuchen in ganz Europa und in Südamerika unterwegs und hatte oft die Gelegenheit, meine Sprachkenntnisse anzuwenden. Dass ich schließlich in der Übersetzungsbranche gelandet bin war eher ein Zufall – aber ein glücklicher Zufall! Seit über sieben Jahren arbeite ich direkt mit all meinen Sprachen im Auftrag großer internationaler Unternehmen, die über Grenzen hinweg kommunizieren wollen.

3. Würdest Du die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Du nochmal vor der Wahl stündest?

Ich habe meine Zeit an der Universität sehr genossen. Das Studium mit Sprache und Literatur war genau das Richtige für mich. Und mein Auslandsjahr in Spanien möchte ich nicht missen: Das Leben dort hat meinen Wunsch gefestigt, möglichst viele Länder kennenzulernen.

4. Was inspiriert Dich im Job am meisten?

Was mich inspiriert, wechselt von Tag zu Tag. Ich ziehe viel Kraft aus der Zusammenarbeit und dem Zwischenmenschlichen – und nicht zuletzt dem Wortwitz – mit meinen Kollegen hier im Büro sowie mit meiner Familie und Freunden. Mein Leitgedanke in der Arbeit ist, dass ich dabei der Menschheit ein Stück weit helfe, sich besser zu verständigen, und dies verleiht mir auch Motivation. Ich bin aber jemand, der auch die winzigen Sachen im Leben wahrnimmt – das Glitzern der Morgensonne in einem Tautropfen oder der leise Klang der Luftblasen, die beim Butterschmieren aus dem Brot gejagt werden. Dass die Welt so viel Schönes bietet, ist ein Segen und lenkt mich immer von trüben Gedanken ab.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Du bisher getan hast?

Haha! In meinem Leben habe ich schon einiges sehen und machen dürfen! Aber vielleicht das Ulkigste war, als ich in Neuseeland mal Zorbing ausprobierte: Oben auf einem Hügel steigst du in eine Art riesigen, durchsichtigen Strandball, dann wird dir ein Eimer Seifenwasser hinterher geschmissen und der Ball zugemacht. Dank der Seifenlauge rutschst du sofort aus, fällst um und schleuderst dann mit jeder Ballbewegung hilflos hin und her – aus dem Grund wird diese Fahrt „the wash cycle“ genannt, in Anlehnung an die Waschmaschinenprogramme. Ich habe meinen Lebtag noch nie so laut und so lange gelacht, als während dieser Zickzack-Irrfahrt den Hügel runter! Kann ich nur empfehlen!

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Dein Tipp für die Mittagspause?

Ich bin großer Fan davon, mittags Abstand vom Arbeitsplatz zu gewinnen. Ich brauche den Tapetenwechsel und ein bisschen Bewegung, um mich danach erfrischt an meinen Tisch zu setzen und mit neuer Kraft die nächste fesselnde Unternehmenskommunikation zu gestalten. Zum Glück gibt es in Laufweite vom Büro einige leckere Optionen, sodass ich immer Abwechslung am Mittagstisch vorfinde!

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