5 ½ Fragen an Mirko Simnovec

Nachdem ich das Netzwerken liebe und und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Mirko Simnovec, der heute Rede und Antwort steht (danke an Irene Schönmann für die Empfehlung).

Sein Motto: „Currywurst meets PopArt“. Was das bedeutet und wie es dazu kam, erzählt uns Mirko in den folgenden 5 ½ Fragen.

Viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tun Sie und wie lange gibt es Ihr Unternehmen schon?

Ich bin seit mehr als zwanzig Jahren im Marketing Bereich mit meiner eigenen Agentur namens sitesmedia tätig und kreiere und betreue Marken und Unternehmen. Durch einen Zufall und der Leidenschaft für gutes Essen sowie meiner Verbundenheit mit der eigenen Region habe ich eine eigene Marke aufgebaut – eine Currysauce aus dem Ruhrpott. POTT.CURRY. Mit einem ungewöhnlichen Produktdesign und einer Markenbotschaft, die eine „normale“ Sauce nicht hat. Traditionelle Werte werden verbunden mit einer Prise Lifestyle. Currywurst meets PopArt.

POTT.CURRY sollte ursprünglich lediglich ein cooles Giveaway für Kunden und Geschäftspartner sein. Anstelle des Kugelschreibers mit dem Firmenlogo drauf. Nun ist der Kugelschreiber…ähmm…. die Sauce bekannter als meine Agentur.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert. Die Fachbereiche Marketing und Statistik waren wesentliche Bestandteile meines Studiums, die mein unternehmerisches Denken gestaltet und nachhaltig beeinflusst haben. Neben dem Studium habe ich mich sehr für Grafikdesign und (Web-)Programmierung interessiert. Die Kombination aus Studium und privatem Interesse hat im wesentlichen meine berufliche Laufbahn geprägt. Analyse, Strategie und Kreation ist der Markenkern meiner Agentur.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Ja, definitiv. Auch wenn ich aus dem Studium nicht alles ins Berufsleben oder in die Selbstständigkeit transferieren konnte, hat sich dadurch ein gewisser Horizont gebildet. Ich habe Vorlesungen mit juristischen Themen oder Buchhaltung gehasst, bin aber sehr froh das ich auch dort ein Einblick erhalten durfte.

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Durch POTT.CURRY sind wir auf vielen Events mit einer eigenen Bar in Deutschland unterwegs. Man lernt viele Menschen, Geschäftsmodelle, Marken etc. kennen. Das Netzwerk wird immer größer und diese bunte Vielfalt an interessanten Kontakten inspiriert mich jeden Tag.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Im Jahr 2013 habe ich einen Menschen kennengelernt, der mir von Kigaku, einer asiatischen Persönlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung der fünf chinesischen Elemente (Feuer, Wasser, Holz, Erde, Metall), erzählte und in diesem Bereich als Berater unterwegs ist. Ich war zu der Zeit der größte Zweifler und habe es für spirituellen Mumpitz gehalten. Ich lies mich aber darauf ein, lies mich und meine Lebens- und Arbeitsräume berechnen und war vom Ergebnis mehr als verblüfft. Es gibt ja eine alte Redensart „die Chemie muss stimmen“. Kigaku ist von dieser Redensart nicht weit entfernt wenn man sich mit der Bedeutung der fünf Elemente beschäftigt. Mir wurden einige Zusammenhänge klar und ich kann jedem empfehlen sich einmal mit Kigaku und Feng Shui zu beschäftigen. Ist nicht schlimmer als Jura oder Buchhaltung…

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Kopfhörer auf – Lieblingsmusik hören – etwas leckeres essen und trinken. Und danach wieder rein in die Kommunikationswelt auf allen Kanälen!

Meine Websites:

sitesmedia.de

www.pottcurry.com