5 ½ Fragen an Thomas Fraps

Nachdem ich das Netzwerken liebe und und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Gaston Florin, die letztlich so nett war und Rede und Antwort gestanden hat (Hier geht es zum Interview).

Auf diese Weise habe ich Thomas Fraps kennengelernt. Er  ist professioneller Zauberkünstler und Erwachsener. Fast 30 Jahre lang kämpfte er gegen die Realität und blieb am Ende doch Sieger. .

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tun Sie und wie lange gibt es Ihr Unternehmen schon?

Ich bin seit 1995 professioneller Zauberkünstler (und Erwachsener). Ich trete für unterschiedlichstes Publikum und bei verschiedensten Anlässen auf: bei privaten Geburtstagen ebenso, wie bei wissenschaftlichen Fachkonferenzen, für Firmentagungen oder mit Kollegen im Theater.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

Mit 15 zeigte mir mein Vater einen Kartentrick, den einzigen Zaubertrick, den er beherrschte. Seither interessiere ich mich intensiv für die Zauberkunst und habe sie nach meinem Studium als Beruf ergriffen, dh. ich breche als Zauberkünstler die Naturgesetze, die ich in meinem Physikstudium bis zum Diplom 1994 mühsam erlernt habe.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Ja, nur mit anderen Nebenfächern.

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Der kreative und kommunikative Aspekt der Zauberkunst, also eigene Unmöglichkeiten/Kunststücke zu erfinden und die Tatsache, dass diese nur mit Publikum zum Leben erweckt werden können. Vor allem aber die Möglichkeit erwachsenen Menschen Momente der Verblüffung, des Staunens und der (daraus resultierenden) Freude schenken zu können.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Mein erster Auftritt als Falscher Experte vor 600 Zuschauern ohne zu wissen, ob diese Hochstapelei und Täuschung überhaupt funktioniert und mein erster Marathonlauf (in New York 2001) ohne zu wissen, ob ich ins Ziel komme.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Offline und an die frische Luft gehen.

www.thomasfraps.com