5 ½ Fragen an Gaston Florin

Nachdem ich das Netzwerken liebe und und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Silvia Ziolkowski, die letztlich so nett war und Rede und Antwort gestanden hat (hier geht es zu ihrem Interview).

Auf diese Weise habe ich Gaston Florin kennengelernt. Er beschreibt sich selbst als Profikindskopf, Perspektivenlieferant und Weltenverknüpfer. Was das genau bedeutet, erzählt er in den folgenden 5 ½  Fragen.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tun Sie und wie lange gibt es Ihr Unternehmen schon?

Ich bin Profikindskopf, Perspektivenlieferant und Weltenverknüpfer.

Ja ich gestehe. Das bin ich. Alles !

Ein Kindskopf und ein Profi. Und als solcher ist es mir wichtig Sie alle zum Staunen zu bringen. Staunen über die Welt und über uns Menschen. Staunen über das ganz Alltägliche und das Außergewöhnliche. Staunen über Ihre und/oder meine Inhalte. Ich liebe es komplexe Sachverhalte auf unterhaltsame Weise in verdauliche Happen zu verwandeln. Ich liebe es unvergessliche Glanzlichter zu setzen. Und ich finde es unwiderstehlich die Verbindung zwischen inhaltlichem Tiefgang und spielerischer Leichtigkeit zu suchen, zu finden und zu zeigen.

Welten verknüpfen wollt ich eigentlich nie. Hab es aber immer irgendwie gemacht. Konnt nicht anders, sorry! War einfach zu neugierig. Wollte wissen wie es funktioniert: Zauberkunst und Theater. Business und Show. Inhalt und Tiefgang. Mann und Frau. Comedy und Tiefgang. Inhalt und Unterhaltung. Lehrersein und Schülersein. Ich und Du. Ballett und Evolutionslehre. Genderforschung und Stimmtraining. Phantasie und Faktenwissen. … Was ich aus dieser oder jener Welt mitnehmen kann in Ihre, lohnt vielleicht ein Telefonat. Habe Wissen und Strategien, Metaphern und Absurditäten verglichen, gesammelt und sortiert.

Ich find eine andere Perspektive einzunehmen als meine eigene unglaublich spannend und mit jedem Tag meines Lebens noch spannender. Die Welt, unser Zusammenleben, den Alltag aus einer völlig anderen Richtung zu betrachten ist für mich immer eine Abenteuerreise wert. Und ich hab schon einige Perspektiven erkundet. Ich genieße es schlicht und ergreifend mit dem Fremdartigen zu flirten um dem Irritierenden den Schrecken nehmen zu können. In meiner Arbeit geht es mir darum für Sie Komfortzonen liebevoll, sacht aber konsequent zu erweitern um die Chancen von Diversität, multidisziplinären Teams oder ungezügelter Kreativität effektiv nutzen zu können.

Und mich gibt es seit ca. 25 Jahren.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

Ich hab den Zauberkasten meines großen Bruders geerbt, die Schauspielschule besucht und nie aufgehört mich für Kommunikation, Körpersprache und Inszenierung zu begeistern.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Ja unbedingt. Ich liebe es und entdecke jeden Tag mehr wieviel das Wissen, das ich dort gewonnen hab sich auf andere Berufs- und Lebenswelten übertragen läßt.

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Die Abwechslung und meine Neugier und Lebensfreude in den Dienst für meine und andere Inhalte stellen zu dürfen.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Als Frau die weiblichen Führungskräfte des bayerischen Ministeriums für Lebensmittelechtheit in Körpersprache zu trainieren. Als „Zaubersüchtiger“ den Weltmeistertitel der Zauberkunst einheimsen. Einen Kongress für Erzieherinnen und Pädagogen zu konzeptionieren und in Bewegung zu bringen. Kartenwunder in den Kabeln der Londoner Cable-Bridge zu zelebrieren.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Schlafen wie ein Wombat.