5 ½ Fragen an Irene Schönmann

Nachdem ich das Netzwerken liebe und und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Anouk Ellen Susan, die letztlich so nett war und Rede und Antwort gestanden hat (hier geht es zum Interview mit ihr).

Auf diese Weise habe ich Irene Schönmann kennengelernt. Sie betreibt nicht nur die Kommunikationsagentur Fahrenheit, sondern baut gerade einen Bikini-Konfigurator auf. Was das ist? Erzählt sie im Interview.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Lesen!

 1. Was tun Sie und wie lange gibt es Ihr Unternehmen schon?

Tja, was ich tue… das ist eine interessante Frage.

Ich gehöre schon von Kind auf zu den Menschen, die neugierig auf Neues sind und das Wort Langeweile nicht kennen.

Ich habe viele Ideen und Visionen im meinen Kopf und möchte diese unbedingt verwirklichen. So arbeite ich seit meinem Schulabschluss in der Werbebranche und bin seit 2005 geschäftsführende Gesellschafterin in der Kommunikationsagentur Fahrenheit in Köln. Doch dabei bin ich nicht stehen geblieben und habe neben meiner Agentur ein Start-Up gegründet. COCCOMIA, ein Onlineshop für individuelle Bademode.

Ich habe es geschafft, Dinge die mir Spaß machen, mit meinem Beruf zu verbinden. Die ist auch heute noch die treibende Kraft die mich täglich motiviert, etwas zu bewegen und mich auch immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen?

Meine Motivation, COCCOMIA zu verwirklichen entstand aus meiner eigenen Problemsituation heraus: Ich suchte kurz vor meinem Urlaub im November den passenden, eben perfekt sitzenden Bikini. Diese Suche endete in einer Katastrophe. Keine Bikinisaison – sprich weder im Laden noch online fand ich das, was ich mir vorstellte. Einheitsgrößen, langweilige Designs, eben einfach nur schlechte Kompromisse.  Die Erkenntnis eine Lösung zu bieten, ließ mich aktiv werden.

Individuell und maßgefertigte Bademode – das ist die Lücke, die COCCOMIA schließt! Ein Online-Konfigurator für Bademode, mit dem sich unsere Kunden ihre Bademode so zusammenstellen können, wie sie es möchten. Wir bauen unser Start-Up gerade in Köln und in Sri Lanka auf. In Sri Lanka richten wir unsere Produktion ein und werden dort selbstständige Näherinnen beim Aufbau ihrer eigenen Existenz unterstützen. Unseren Onlineshop werden im Früher 2018 online stellen.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Ja auf jeden Fall! Ich bin ein kreativer Mensch und liebe es mit anderen kreativen Menschen zusammen zu arbeiten. Dies kann ich heute sowohl in der Agentur als auch bei COCCOMIA jeden Tag ausleben. So bleibt man nie stehen und lernt jeden Tag neu dazu!

Ich würde allerdings noch eine Ausbildung zur Rennfahrerin dranhängen! Ich habe Benzin im Blut und würde dies am liebsten auch jeden Tag irgendwo auf einer Rennstrecke ausleben. Das macht sicherlich den Kopf frei 😉

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Kreativität, die Menschen und die Möglichkeit Visionen erlebbar zu machen. Ich liebe es, Menschen für Dinge zu begeistern und wenn ich nach einer Präsentation oder einem Mitarbeitergespräch das Leuchten in den Augen sehe, dann bereichert mich das und gibt mir neue Energie!

Und… ich liebe es, wenn ein Plan oder ein Konzept aufgeht. Das inspiriert mich gerade auch bei unserem Aufbau von COCCOMIA, hier gehen wir auf völlig neue Herausforderungen ein und stellen uns unseren Aufgaben. Hier ist Teamarbeit gefragt, viel Arbeit und Schweiß… das ist doch großartig und INSPIRATION pur!

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Oh, da fällt mir so Einiges ein… Vor zwei Jahren habe ich eine Rundreise in Japan gemacht, dabei habe ich zwei Nächte in einem Tempel bei den Mönchen verbracht. Kein 5-Sterne-Hotel, keine elektronischen Geräte, kein WLAN (was mir am meisten gefehlt hat) und zum Schlafen nur eine Matte.

Das war nicht nur außergewöhnlich, sondern auch irgendwie spirituell.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Sich ab und zu, zum Lunch im Lieblingsrestaurant mit seinem Lieblingsmenschen treffen und ein Glas Weißwein dazu trinken.