5 ½ Fragen an Susanne Nickel

Nachdem ich das Netzwerken liebe und und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Claudia Kimich, die letztlich so nett war und Rede und Antwort gestanden hat (hier geht es zum Interview mit ihr).

Auf diese Weise habe ich Susanne Nickel kennengelernt. Sie ist nicht nur Rechtsanwältin und Management Beraterin, sondern auch Top 100 Speaker. Kaum zu glauben, dass sie ursprünglich Tanz bei Pina Bausch studiert hat! Wie der Wandel kam? Erzählt sie in den folgenden 5 ½ Fragen.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Lesen!

1. Was tun Sie?

Ich leite bei der Haufe Akademie im Consulting den Bereich HR Management und bin Rechtsanwältin, Management Beraterin, Mediatorin und Coach. Und gerade vor kurzem wurde mein erstes Buch im Haufe Verlag „Zieleerreichen. Von der Vision zur Wirklichkeit“ veröffentlicht. Neu hinzu kommt die Rednerin, ich habe letztes Jahr den Preis der GSA University für die beste Keynote gewonnen und gehöre somit zu den Top 100 Speaker.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

Als junge Frau habe ich Tanz studiert bei Pina Bausch und da ich früh Mutter wurde, musste ich umsatteln, das war dann Jura. Viele Jahre war ich Rechtsexpertin des  ADAC im TV und habe dort erkannt, wie wichtig Kommunikation ist. Daraufhin folgten diverse Fortbildungen und noch ein Zweitstudium, einen Master of Arts in Mediation. Im Prinzip waren alle meine Ausbildungen und Studiengänge sehr wichtig und haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Die Puzzleteile ergeben ein großes Ganzes. Sogar das Tanzstudium, die Kreativität nutzt mir in meinem Beruf, wenn ich mit Managern arbeite.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Vielleicht würde ich das Jurastudium gegen Psychologie eintauschen. Mich hatte immer schon mehr die Psyche der Täter interessiert als die Paragraphen.

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Dass ich Menschen inspirieren kann und bewegen kann. Wenn ich nach meinem Vortrag z.B. höre, Sie haben mir einen entscheidenden Impuls gegeben, dann berührt mich das sehr. Ich möchte gern positiv Einfluss nehmen und die Menschen in Ihrer Entwicklung unterstützten und ermutigen, die nächsten Schritte zu gehen.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Vor vielen Jahren war ich Coach für die 10 letzen Kandidaten für DSDS in Köln und das war in der Tat eine verrückte Erfahrung.

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause

In der Hälfte der Woche die Pause zum Netzwerken nutzen. Mit Kollegen, Kunden, Freunden lunchen gehen und sich ein großes Netzwerk aufbauen und Spass dabei haben. Den Rest der Woche immer mittags etwas für sich selbst tun iSV Selbstfürsorge – was gibt mir Energie, wo kann ich auftanken.