5 ½ Fragen an Christin Descher

Nachdem ich das Netzwerken liebe und und immer neugierig auf spannende neue Kontakte bin, bitte ich meine Gesprächspartner von „5 ½ Fragen an…“ gerne um Empfehlungen für das nächste Interview. So auch geschehen bei Nicole Sennewald, die letztlich so nett war und Rede und Antwort gestanden hat (hier geht es zum Interview mit ihr).

Auf diese Weise habe ich Christin Descher kennengelernt. Sie ist unabhängige Finanzberaterin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden für Finanzentscheidungen handlungs- und entscheidungsfähig zu machen. Warum sie mittags nichts isst und welche Überraschung ihre erste Lehrerfahrung im Bereich finanzielle Bildung brachte, erzählt sie in den folgenden 5 ½ Fragen.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Lesen!

1. Was tun Sie und wie lange gibt es Ihr Unternehmen schon?

Ich habe Jubiläum, denn ich habe am 01.10.2013 gegründet und bin nun bereits 4 Jahre im Auftrag und dem Glauben an eine bessere Finanzwelt unterwegs.

2. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

Ich arbeite seit 2006 im Finanzbereich. Begonnen habe ich mit einer Ausbildung bei der Dresdner Bank zur Bankkauffrau. Danach habe ich mich weiterqualifiziert als Versicherungsfachfrau und im Qualitätsmanagement für Banken. Zudem habe ich 2011 eine Kommunikationsaubildung begonnen und mich weiterqualifiziert im Coachingbereich.

All das habe ich kombiniert, habe mich frei von den Zwängen und Vorgaben einer Bank/ Versicherung gemacht und arbeite nun als freie Anlageberaterin im Auftrag meiner Mandanten. Ergänzend dazu biete ich Nettotarifberatungen an, für diejenigen Kunden die doch noch eine Versicherung wollen. Dabei zahlen sie nur meine Beratungsleistung statt teure Provisionen über ihre Beiträge, mehr nicht. Seit Anfang 2016 biete ich Finanzcoaching für Unternehmer und Führungskräfte oder für kleine Gruppen in Form eines Workshops. Kern dabei ist, dass ich denjenigen selten erklären muss WIE sie gutes Geld verdienen, vielmehr zeige ich Wege mit Ordnung und Struktur auf, wie sie Geld zu einer unterstützenden Kraft in ihrem Leben machen können.

3. Würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Sie nochmal vor der Wahl stünden?

Das ist eine interessante Frage. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder von uns, immer wieder die Wahl hat sich neu zu entscheiden wohin sein Weg geht. Begrenzen tun wir uns meist nur selbst 😉

Ich wähle täglich neu für meine Berufung und empfinde es als unglaublich wertvoll und ein riesiges Geschenk, dass ich Menschen bei der Verwirklichung ihrer (finanziellen) Ziele begleiten darf und wir uns dabei so vertrauensvoll austauschen. Mein Motto ist, dass Finanzplanung gleich Lebensplanung ist.

4. Was inspiriert Sie im Job am meisten?

Mich inspiriert am meisten die tiefe der Gespräche, das Entwickeln von erreichbaren Zielen mit meinen Mandanten und die Vielfalt an interessanten Persönlichkeiten in meinem Mandantenkeis.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Sie bisher getan haben?

Zum einen, dass ich eine sehr intensive Weiterbildung und Akkreditierung im Bereich wissenschaftliches Investieren gemacht habe, die mich sehr an meine Grenzen führte und worauf ich unglaublich stolz bin weil ich meinen Mandanten nun Zugang zu Anlagen ermöglichen kann, die sie so nicht bekommen.

Zum anderen habe ich meine ersten 8 Stunden Unterricht zum Bereich der finanziellen Bildung gegeben und ehrlich gesagt hatte ich mich riesig gefreut als ich merkte wie präsent die Schüler waren und wie eloquent und leicht ich den Inhalt vermitteln konnte 🙂

5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Ich mache früh immer Sport, esse dann lecker und gesund Frühstück und brauche dadurch erst wieder abends etwas zu essen. So vermeide ich Mittags eine Müdigkeit und bin tagsüber fit und leistungsfähig. Die zweite Mahlzeit am Tag versuche ich mir oftmals mit inspirierenden Menschen und einen spannenden Austausch zu füllen.

 

Foto: Fotografin Konstanze Wutschig www.kw-fotografin.