Zu viel Arbeit für Urlaub? Wie wäre es mit Workation?

Der Sommer ist da und damit das Small-Talk-Thema Nr. 1: „Wohin fährst Du im Urlaub?“ Allzu oft höre ich von Selbständigen dann, dass Urlaub nicht drin ist. Nicht unbedingt, weil die Geschäfte zu schlecht laufen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Viele Selbständige haben Angst für ihre Kunden nicht greifbar und daher als Dienstleister auf kurz oder lang uninteressant zu sein. Oder es ist einfach schlicht und ergreifend zu viel Arbeit da, um sich länger aus dem Büro zu verabschieden. Zum Glück gibt es heutzutage nicht mehr nur die Wahl zwischen schwarz (Büro) und weiß (Urlaub): es gibt auch grau (Work + Vacation = Workation). Warum sollte man beides nicht verbinden?

Gute Organisation führt zu gelungenen Workations

Das größte Risiko an dieser Mischung aus Urlaub und Arbeit ist vermutlich, dass man sich nicht genug organisiert und dadurch immer das Gefühlt hat, dass man weder Arbeit noch Urlaub wirklich zufriedenstellend verbringt. Daher ist es enorm wichtig vorab einen genauen Plan aufzustellen wann und wie gearbeitet werden soll. Erfahrungsgemäß klappt es nämlich nicht, dass sich das von selbst ergibt. Ob man Arbeit und Freizeit in täglichem Wechsel organisiert oder beispielsweise vormittags bis 11:00 Uhr arbeitet und den Rest des Tages Urlaub hat, liegt an den persönlichen Vorlieben, Art und Umfang der zu bearbeitenden Themen und Koordination mit mitreisenden Partnern/Kindern. Durch klare Absprachen haben alle Beteiligten die Möglichkeit eine schöne Zeit ohne Streit zu verbringen. Das Schlechte Gewissen (beim arbeitenden Part) und der Unmut über langes Warten und verlorene Zeit (bei den Mitreisenden) können so minimiert werden. Jeder weiß woran er ist und kann seinen Tag dementsprechend einteilen.

Praktisches Equipment für das Arbeiten unterwegs

Zugegeben, im Büro zu arbeiten hat den großen Vorteil, dass der Arbeitsplatz voll ausgestattet ist und man ohne groß nachzudenken einfach loslegen kann. Wer unterwegs arbeiten möchte, sollte ein paar Gedanken daran verschwenden welches Equipment notwendig und praktisch ist, damit es nicht zu Ärger und Frust kommt, wenn das Arbeiten durch fehlendes Zubehör sabotiert wird.

Tablet statt Notebook

Ein Tablet nimmt im Gepäck weniger Platz und Gewicht weg, als ein Notebook. Es hat allerdings den Nachteil, dass man keine richtige Tastatur hat, sondern auf einer harten Oberfläche tippt. Das fühlt sich nicht nur komisch an, sondern führt auch zu vermehrten Schreibfehlern. Eine gute Lösung ist eine klappbare Tastatur. Diese nimmt wenig Platz weg, ist leicht und macht das Tablet im Nu zu einer echten Alternative.

Ohne Strom läuft nichts

Wer schon mal eine Nacht auf einer Berghätte verbracht hat, weiß, wie schwierig es ist mit fehlenden Steckdosen zu Recht zu kommen. Daher macht es Sinn für den Notfall immer eine geladene Powerbank dabei zu haben. Um diese (und andere Hilfsmittel) auch bei einer übersichtlichen Anzahl von Steckdosen aufladen zu können, lohnt sich die Anschaffung eines Ladegeräts mit mehreren USB-Steckplätzen. So sind Handy, Powerbank, Tablet etc. gleichzeitig mit nur einer Steckdose aufladbar.

Ablenkung muss draußen bleiben

An fremden Orten ist es nicht unbedingt so leise, wie man das fürs effektive Arbeiten braucht. Was tun, wenn Störgeräusche einfach nicht ausschaltbar sind? Vorbauen und z.B. Musik über Kopfhörer hören. Musik lenkt auch ab und stört? Dann ist ein Gehörschutz aus dem Baumarkt vielleicht eine gute Alternative. Der sieht aus wie ein großer Kopfhörer, schirmt aber zuverlässig Lärm ab. Es gibt diesen Gehörschutz in verschiedenen Abschirmstufen, so dass es bei Bedarf sehr leise werden kann.

Eine gute Alternative: Coworking Spaces am Urlaubsort

Inzwischen gibt es an vielen Stellen auf der Welt Coworking Spaces. Eine tolle Möglichkeit, um am Urlaubsort in einer professionellen Umgebung zu arbeiten. Das hat auch den Vorteil, dass eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit möglich ist. Wenn im Hotelzimmer oder am Esstisch der Ferienwohnung gearbeitet wird, ist das oft schwierig, weil Mitreisende in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden und Arbeit und Freizeit leicht verwischen.

Als ein Beispiel für einen Coworking Space am Urlaubsort sei Rayaworx auf Mallorca genannt. Doris Schuppe bietet Euch in Santanyi 13 Coworking Plätze, Glasfaser-Internet und eine inspirierende Community. Schau doch mal rein, vielleicht ist das der Ort für Deine ersten Workations.

Viel Spaß beim Auspronieren und einen schönen Sommer!