Fit im Büro – was kann ich tun?

Unser Motto für 2017 lautet „Fit im Büro“. In loser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Auf unserer Homepage haben wir als Einstieg dazu Tipps und Übungen zusammengestellt.

Laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA) aus dem Jahr 2016 (hier geht es zur Studie) werden jährlich 125,4 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage den Muskel-Skelett-Erkrankungen zugerechnet. Was für eine enorme Zahl! Wenn man sich im eigenen Freundes- oder Kollegenkreis umhört wie viele Menschen „Rücken“ haben, erstaunt die Zahl allerdings nicht wirklich.

Wenn das Problem doch so weit verbreitet ist, ist nicht ganz nachzuvollziehen, warum nicht mehr Prävention betrieben wird. In den meisten Fällen vermutlich aus reiner Bequemlichkeit. Oder das Bewusstsein fehlt. Dabei können wir alle schon durch kleine Änderungen am Arbeitsplatz und im Verhalten eine massive Besserung erreichen.

Probelm Nr. 1: Langes Sitzen

Vor allem die weit verbreitete Arbeit am Computer bereitet vielen von uns große Probleme. Stundenlanges Sitzen gepaart mit einem verkrampften Nacken durch eine nicht optimal eingestellte Bildschirmhöhe und gekrönt von der eineitigen Belastung durch die Bedienung der Maus können diffuse Dauerschmerzen verursachen. Somit entstandene Verspannungen, Verkürzungen oder Überdehnungen der Rückenmuskulatur führen zu dauerhaften Problemen.

So weit so schlecht.

Aber was können wir dagegen tun?

„Bewegung“ lautet das Zaubermittel. In der Theorie ist das den meisten Menschen klar. „Ich habe für Sport keine Zeit“, lautet eine oft genannte Erklärung für die Bewegungslosigkeit. Und schon sind wir beim falschen Ansatz! Sport tut gut und schafft einen Ausgleich zur sitzenden Arbeit. Aber was wir im Büroalltag benötigen, sind regelmäßige Bewegungsunterbrechungen.

Übermäßiger Kaffeegenuss ist zwar in seiner Auswirkung auf die Gesundheit umstritten, aber der Gang zur Kaffeemaschine ist auf jeden Fall vom Bewegungsaspekt her positiv zu bewerten. Nehmen Sie doch öfter mal die Treppe, statt in den Aufzug zu steigen. Kleine Ursache, große Wirkung! Und statt des bequemen Desk-Lunch verabreden Sie sich mit einem Kollegen oder einem Geschäftspartner zu einem Mittagessen, zu dem Sie zu Fuß gehen. Oder wie wäre es mit einer Besprechung im Stehen? Und wenn Sie zwischendurch noch ein paar Minuten für eine kleine (schwitzfreie) Übung am Schreibtisch übrig haben, sind Sie schon einen großen Schritt weiter auf Ihrem Weg zum gesünderen Rücken.

Das Team vom Businesscenter Mein Arbeits(t)raum freut sich über jeden Besuch am Empfang! Der Weg dorthin ist gesund und der kleine Plausch mit den Kolleginnen dort bringt auch eine kurze Pause für das Gehirn.

Also, bis gleich :-).