5½ Fragen an Andreas Nowag

Die Serie „5½ Fragen an…“ gibt es jetzt schon seit Januar 2016. Seither durfte ich viele interessante Menschen interviewen.  Und was läge da näher, als diese spannenden Gesprächspartner als Multiplikatoren zu verwenden und mir von ihnen weitere tolle Menschen empfehlen zu lassen? Somit freue ich mich sehr über Susanne Dietrichs Empfehlung, der wir das heutige Interview mit Andreas Nowag verdanken. Viel Spaß beim Lesen!

1. Wie lange gibt es Dein Unternehmen?

Die GS-Company gibt es seit 2003 und im Jahr 2007 wurde daraus ein Franchisesystem entwickelt. Ich selbst bin seit 2011 durch den Erwerb einer Franchise-Lizenz aktiver Franchisenehmer. Zusätzlich trage ich die Verantwortung, die Region Bayern als Area-Manager erfolgreich zu entwickeln.

2. Wie bist Du zu Deiner jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Deiner ursprünglichen Ausbildung?

Mit meiner ursprünglichen Ausbildung hat meine heutige Tätigkeit nichts zu tun; jedoch mit meiner persönlichen Ausbildung, Weiterentwicklung und Leidenschaft. Ich habe schon immer gerne mit Menschen gearbeitet und diese in Ihrem Wunsch unterstützt, sich weiterzuentwickeln. Während meiner aktiven Siemens Zeit konnte ich dies in den verschiedensten Funktionen und Projekten mit Kunden und Mitarbeitern wahrnehmen. Irgendwann kam jedoch die Zeit, in der dieses durch Prozessoptimierungen, Strategieänderung und Restrukturierungen keinen richtigen Spaß mehr machte. Und so entschied ich mich (nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit) meinen eigenen Weg zu wählen. 2009 startete ich als Franchisenehmer in der Beratung für „Existenzgründer die auf der Suche nach dem richtigen Franchisesystem“ sind. Hier lernte ich die unterschiedlichsten Franchisesysteme und Franchisegeber kennen, u.a. auch die GS Company. Das Leistungsangebot im Verhältnis zu dem Aufwand und den Kosten entsprachen genau meinen Erwartungen. Da sich zu diesem Zeitpunkt in meinem ersten Franchisesystem verschiedene Parameter änderten, konnte ich mich umorientieren und mich 2011 mit der „GS-Company“ als Franchisenehmer für München und als Area-Manager für Bayern optimal positionieren.

3. Würdest Du die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Du nochmal vor der Wahl stündest?

Teils, teils. Zum einen bin ich überzeugt davon, dass es immer gut und wichtig ist eine abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens ein bis zwei Jahren Praxiserfahrung zu haben. Da ich auch heute immer wieder sehe, dass fähige Bewerber es ohne Berufsausbildung sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt haben bzw. auch bzgl. der Entlohnung ein sehr geringeres Einkommen erhalten.

4. Was inspiriert Dich im Job am meisten?

Da gibt es mehrere Dinge. Zum einen die Selbständigkeit und Unabhängigkeit, das Arbeiten mit Menschen unterschiedlichster Art, Kultur und Bildung sowie die Vielfältigkeit der Angebote und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Zum anderen der intensive Kontakt mit meinen Auftraggebern. Hierauf lege ich ein ganz spezielles Augenmerk. Jeden Kunde, der mich beauftragt für ihn nach dem richtigen Mitarbeiter zu suchen, treffe ich zu einem persönlich Austausch. Dies ist für mich extrem wichtig – dadurch lerne ich sowohl die Firma als auch den Kunden intensiv kennen. Ich lasse mir hierbei den Arbeitsplatz zeigen und die Aufgaben so detailliert wie möglich erklären. Somit entwickle ich ein „echtes“ Gefühl für die Arbeitsabläufe und kann somit eine optimale Vorauswahl von geeigneten Fach- oder Führungskräften treffen.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Du bisher getan hast?

Als ich 2009 die Entscheidung getroffen hatte aus dem Siemens Konzern, nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit, auszusteigen. Da mir meine Aufgaben dort immer sehr viel Spaß gemacht haben, war diese Entscheidung schon eine sehr große persönliche Herausforderung.

 

5½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Ihr Tipp für die Mittagspause?

Auf jeden Fall raus aus dem Büro und eine Runde spazieren gehen, damit man auf andere Gedanken kommt und die Akkus aufladen kann.