5 ½ Fragen an Simone Brückner

Simone Brückner bereichert Mein Arbeits(t)raum Untergiesing seit November letzten Jahres. Bereits beim Besichtigungstermin konnten wir eine Idee von Ihrer Vielseitigkeit bekommen. Oder warum fragt ein Mentalcoach ob man in den Räumen auch singen kann? Und als ich im Interview erfuhr, dass Simone eigentlich Physikerin ist, war ich sehr gespannt was sie noch so alles zu erzählen hat.

1. Wie lange gibt es Dein/Ihr Unternehmen?

Mein Unternehmen gibt es seit Januar 2013. Gerade bin ich dabei, mich nochmal neu und sauberer zu positionieren: als Expertin für mentale Stärke in Extremsituationen. Was Extremsituationen sind? Das ist sehr individuell … es beginnt bei Bühnenauftritten und Freund „Lampenfieber“, geht über Veränderungsprozesse in Unternehmen, bis hin zu Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Spätestens hier reden wir über hoch wirksames Stress Management und Resilienz.

2. Wie bist Du/sind Sie zu Deiner/Ihrer jetzigen Tätigkeit gekommen? Entspricht sie Deiner/Ihrer ursprünglichen Ausbildung?

Nein, überhaupt nicht. Von Beruf Diplom-Physikerin verbrachte ich 25 spannende Jahre als Angestellte in Industrie, IT-Unternehmen, Banken und Rückversicherungen in den verschiedensten Rollen, u.a. auch Management im globalen Kontext. Ausbildungen zum Systemischen Business Coach und zur Modernen Mentaltrainerin haben mein bis dahin gewonnenes Profil ergänzt und den Weg in die Selbständigkeit eröffnet. Pate stand dabei ein früherer Coach-Kollege, der mich schon als junge Frau mit seiner Art mit Menschen zu arbeiten immer fasziniert und inspiriert hat. So gesehen hab ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllt.

3. Würdest Du/würden Sie die gleiche Ausbildung noch einmal machen, wenn Du/Sie nochmal vor der Wahl stündest/stünden?

Als Physiker(in) ist man unglaublich vielseitig und Spezialist darin, über den Tellerrand zu schauen und Brücken zu anderen Bereichen zu bauen. Diese Fähigkeiten prägen mich bis heute und ich will sie nicht mehr missen. Aus heutiger Sicht würde ich die Naturwissenschaften aber sehr viel früher um eine psychologische und kommunikative Komponente ergänzen, um meiner Affinität zur Arbeit mit Menschen eher Rechnung zu tragen.

4. Was inspiriert Dich/Sie im Job am meisten?

Neues! Ich liebe es, auf noch gänzlich oder teilweise unbekanntem Terrain Pionier zu sein, Dinge zu entwickeln und voran zu bringen. Visionen und Träume zu verwirklichen. Wenn das Ganze dann noch mit Menschen zu tun hat, ist es für mich perfekt.

5. Was war das Außergewöhnlichste, was Du/Sie bisher getan hast/haben?

Definiere „Außergewöhnlich“ 😉

Ich war im Bolivien auf über 5.300m Höhe – ein „Ausflug“, den ich mir nie zugetraut hätte.

Individuell reisend in Indonesien – dort, wo Englisch als Sprache auch nicht mehr weiterhilft und ich froh war, mit meinen damaligen Kenntnissen in Bahasa Indonesia einer ganzen verlorenen Reisegruppe weiterhelfen zu können.

Die Titelpartie in einer Oper gesungen.

 5 ½. Eine halbe Frage zum Abschluss: Dein/Ihr Tipp für die Mittagspause?

Gerne mal rausgehen – und wer asiatisches Essen mag, ist z.B. im Hanoi (Vietnamese) an einer guten Adresse.

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